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1 Kommentar(e) zu »Paul McCartney«

literaturkritik | 10/08/2017 10:13

Kniefall gen Macca
Philip Norman würdigt auf gut 1.000 Seiten Leben und Werk des erfolgreichsten Beatles
von Wieland Schwanebeck

... Dass das Buch trotz derlei Unausgewogenheiten lesenswert ist, verdankt sich nicht nur der hervorragenden Übersetzung von Conny Lösch, die Normans Sound gut trifft und auch für seine im Deutschen nicht leicht wiederzugebende Methode, immer wieder Stellen aus McCartney-Liedtexten in seine Prosa einzuflechten, durchweg elegante Lösungen findet, sondern auch Normans Auge für skurrile Details, beispielsweise wenn er Zeitzeugen zu Wort kommen lässt. McCartneys Ex-Freundin Iris Caldwell erinnert sich, der Beatles-Bassist habe sich mit Vorliebe von ihrer Mutter seine üppig behaarten Beine kämmen lassen; und wem Howard Sounesʼ Schilderung, wie McCartney während seines neuntägigen Gefängnisaufenthalts in Japan 1980 mittags immer eine Schale Reis zu essen bekam, noch nicht detailliert genug war, der kann jetzt den gesamten Speiseplan nachlesen. Die nächste McCartney-Biografie, die unweigerlich irgendwann folgen wird, wird da schon die Farbe des Geschirrs oder Details zur Gewürzmischung recherchieren müssen, um noch etwas rauszuholen.

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