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1 Kommentar(e) zu »Die Schatzinsel«

Eselsohren | 16/12/2013 09:28

Zu ihrer Entstehungszeit wurde an der „Schatzinsel“ kritisiert, dass sie nur ein Jugendbuch sei. Jetzt erklärt mir der Neuübersetzer Andreas Nohl in seinem Nachwort, warum „Die Schatzinsel“ nicht nur ein Jugendbuch sei. Ich persönlich verstehe das Problem nicht ganz.

Könnte es nicht sein, dass Stevenson einfach eine „zeitlose“ Geschichte erfunden hat, die größer war als er selbst? Eine Geschichte, die mich in irgendeiner Hörspiel-Fassung als Kind genauso begeistert und für sich eingenommen hat wie in einer tatsächlichen Jugendbuch-Edition – und in Nohls famoser Neuübersetzung. Wäre „Die Schatzinsel“ nicht auch in einer unbeholfenen Nacherzählung immer noch aufregend genug?

Selbstverständlich zeichnet Stevensons Roman, so Nohl, „sprachliche Prägnanz, atmosphärische Dichte und lebendige Charakterisierung” aus. Doch was interessiert Jung und Alt eigentlich? – Eine Schatzsuche auf einer verlassenen Insel! Eine Schiffsfahrt mit Piraten!! Allen voran der Wendehals-Schurke John Silver!!! Zur Erweckung unser aller kindlicher Abenteuerlust.

Ausführlicher bei den Eselsohren: http://www.eselsohren.at/2013/12/13/stevenson-robert-louis-die-schatzinsel/

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