Sigmund Freud - Oskar Pfister

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Briefwechsel

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Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud (1856-1939), und der Begründer der Pastoralpsychologie, Oskar Pfister (1873-1956), standen während mehr als dreissig Jahren in regem Briefkontakt. Diese ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem reformierten Pfarrer in Zürich und dem jüdischen Nervenarzt in Wien wird dank zahlreicher, bisher unbekannter und hier erstmals edierter und kommentierter Briefe auf breiter Quellenbasis zur Darstellung gebracht. Dies ermöglicht auch neue Einblicke in die Geschichte der Psychoanalyse. Dem besseren Verständnis dienen eine Einleitung und ein umfassender Beitrag zum Werk Pfisters - zu seiner 'Analytischen Seelsorge', aber auch zu seiner Religionspsychologie und Kulturtheorie.

Zum Autor

Isabelle Noth, Dr. theol., Jahrgang 1967, ist Privatdozentin für Praktische Theologie an der Universität Zürich. Christoph Morgenthaler, Dr. theol., Dr. phil., Jahrgang 1946, ist Professor für Praktische Theologie an der Universität Bern.

Sigmund Freud - Oskar Pfister


Religion/Theologie/Biografien

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Deutsch
Taschenbuch, 374 Seiten
Theologischer Verlag Ag,
5/2014
ISBN:9783290176150


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Kommentare: 1

literaturkritik | 02/04/2015 15:51

Die Zukunft einer Illusion
Endlich gibt es eine ungekürzte Ausgabe der Briefe, die der „gottlose Jude“ Sigmund Freud mit dem „lieben Gottesmann“ Oskar Pfister wechselte
von Bernd Nitzschke

Ein gottloser Jude – unter diesem Titel erschien 1987 eine Studie, in der Peter Gay, renommierter Historiker der Yale University, überzeugend darlegte, dass Sigmund Freuds Atheismus und die Entwicklung der Psychoanalyse aus dem Geiste der europäischen Aufklärung zwei Seiten einer Medaille sind. Freud bekannte sich als Jude – doch die jüdische Religion lehnte er ebenso entschieden ab wie jede andere. Weil die Behörden der k. u. k. Monarchie die standesamtliche Ehe, die er am 15. September 1886 im Wandsbeker Rathaus mit Martha Bernays schloss, nicht anerkannten, musste er anderntags dann doch noch einmal nach jüdischem Ritus heiraten, das war aber das letzte Mal, dass er sich einer religiösen Zeremonie unterwarf. Seine Söhne ließ er nicht beschneiden, in seinem Haus durften am Sabbat keine Kerzen angesteckt werden und die Regeln für koscheres Essen galten hier auch nicht. ...

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