oder wie heißt diese interplanetare Luft - Odile Kennel

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21. Jahrhundert (2000 bis 2100 n. Chr.)

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»Wir halten Gleichgewicht in abenteuerlichen Posen. Taumeln.«Das Klirren des Glascontainers, eine nächtliche Fahrt mit der Straßenbahn, ein Schuh, ein Wecker, ein Giebel - in Odile Kennels Gedichten sind es die alltäglichen Ereignisse und Dinge, in denen die Erfahrung von Transzendenz aufblitzt, »für einen Moment, und nur weil wir es wollen«. In einer Mischung aus Reflexion und Staunen erkundet Odile Kennel unsere Existenz, scheut Themen wie Liebe und Sterben nicht, lässt aber auch Taschendiebe oder Meteorologen zur Sprache kommen. Ihre Gedichte, mal erzählend, mal sprachverspielt, immer getrieben von Rhythmus und Klang, eröffnen einen überraschenden, frischen Blick auf unsere Gegenwart.

Zum Autor

Odile Kennel wurde 1967 in Bühl /Baden geboren und wuchs zweisprachig auf (deutsch-französisch). Sie studierte Kultur- und Politikwissenschaften in Tübingen, Berlin und Lissabon sowie Kulturmanagement in Bukarest und Dijon. Seit 1999 lebt sie in Berlin. Von 1996 bis 2004 arbeitete sie in der Kulturvermittlung. Odile Kennel übersetzt Lyrik aus dem Französischen, Portugiesischen und Spanischen. 2000 veröffentlichte sie die Erzählung ›Wimpernflug‹ und 2011 ihren ersten Roman ›Was Ida sagt‹.

oder wie heißt diese interplanetare Luft

von Odile Kennel


Lyrik/Dramatik/Essays

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Deutsch
Taschenbuch, 113 Seiten
dtv Verlagsgesellschaft,
9/2013
ISBN:9783423249737


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mittel dtv Taschenbücher Bd.24973.2013. 120 S. 21 cm.broschiert. 206 g. , fast neu, ungebraucht, ungelesen. Odile Kennels erster Gedichtband. Das Klirren des Glascontainers, eine nchtliche Fahrt mit der Straßenbahn, ein Schuh, ein Wecker, ein Giebel in Odile KennelsGedichten sind es die alltglichen Ereignisse und Dinge, in denen die Erfahrung von Transzendenz aufblitzt, "für einen Moment, und nur weil wir es wollen". In einer Mischung aus Reflexion und Staunen erkundet Odile Kennel...


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Kommentare: 1

DasGedicht | 22/06/2014 12:02

Odile Kennel ist 1967 in Baden geboren und zweisprachig aufgewachsen. Das Deutsche wie das Französische ist ihr in die Wiege gelegt worden und doch scheint die Dichterin aus Brühl unablässig das Weite zu suchen mit Stationen in Tübingen, Lissabon, Bukarest, Dijon und schließlich Berlin, wo sie heute lebt. Ihr Oeuvre umfasst bisher eine Reihe vorzüglicher Übersetzungen aus dem Portugiesischen, Spanischen und dem Französischen – z. B. »Ich weiß nicht warum. Zeichnungen und Texte für Unica Zürn.« von Érica Zíngano (hochroth 2013), »Rilke Shake« von Angélica Freitas (Luxbooks, 2011). Außerdem ist ein Roman erhältlich, »Was Ida sagt« (dtv, 2011).

Ihr neuer Gedichtband trägt den Titel »oder wie heißt diese interplanetare Luft« (dtv, 2013) und ist ein Kunstwerk voller Unbehagen, zarter Innerlichkeit, einem Blick für die Zeichen der Zeit und getragen von dem Streben nach Glück. Odile Kennel beherrscht die seltsame Metaphysik, die das Diesseits liebt: »auf einmal, da war ich / an dieser Stelle aus meinem Leben / heraus, an dieser Stelle war / wenn man genau hinsah, nichts« (Kennel: & dann fang ich noch einmal mit der Zeile an).

Zielen diese Zeilen nicht auf die Grunderfahrung der Vielgewanderten: sämtlichen Zusammenhängen unwiederbringlich entfallen zu sein, fremdvertraut zu sein, zu fremdeln überall? Ist die Erfahrung »aus meinem Leben« zu sein und, wie Kennel oben schreibt, »auf einmal« nicht vielleicht eine Art condition humaine im 21. Jahrhundert mit seinen Billigflügen und seiner hedonistischen Expatriate-Romantik?

Doch Odile Kennel geht es um viel mehr; es geht ihr um den Wendekreis des Glücks – in einer Epoche, die auf Nostalgie, Melancholie, Luxus und Kontrolle temperiert ist.

Mehr unter: http://www.dasgedichtblog.de/oder-wie-heisst-diese-interplanetare-luft-von-odile-kennel/2014/06/16/ ...

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