Dunkel - Lemony Snicket

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201401 - Programm

Zum Buch

Leo, ein kleiner Junge, spielt gerne zu Hause. Dort wohnt aber auch das Dunkel, vor dem sich Leo fürchtet. Bis jetzt hat das Dunkel Leo in Ruhe gelassen. Eines Tages besucht es ihn aber in seinem Zimmer. Und lädt ihn ein, mit in den Keller zu kommen. Leo zögert, schließlich ist es das Dunkel, das ihn da einlädt. Bis er merkt: Es ist nett, richtig nett. Es schenkt ihm sogar eine Glühbirne! Und je mehr er das Dunkel kennenlernt, desto mehr schwindet auch Leos Angst vor ihm.

Zum Autor

Jon Klassen stammt aus Ontario, Kanada. Sein Bilderbuch »Wo ist mein Hut« wurde bereits in siebzehn Sprachen übersetzt und gewann 2013 den deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis. Mit dem Bilderbuch »Das ist nicht mein Hut« gewann Klassen ebenfalls in 2013 die Caldecott-Medal, die wichtigste Auszeichnung für Bilderbücher in den USA. Jon Klassen lebt in Los Angeles und tüftelt dort an seinen neuesten Geniestreichen.Lemony Snicket wurde 1970 in San Francisco geboren. Er heißt eigentlich Daniel Handler und ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Zudem ist er Musiker und zeitweises Mitglied der New Yorker Band Magnetic Fields. Er schrieb die erfolgreiche Kinderbuchreihe »Eine Reihe betrüblicher Ereignisse«. Bei öffentlichen Auftritten gibt sich Handler oft als Repräsentant oder Assistent von Lemony Snicket aus und erfindet teilweise bizarre Ausreden für das Ausbleiben seines »Chefs«.

Dunkel

von Lemony Snicket


Baby und Vorschule/Belletristik

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Deutsch
Hardcover, 48 Seiten
NordSüd Verlag AG,
1/2014
ISBN:9783314102110


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Kommentare: 1

Luchs | 12/04/2014 10:55

Das ist Leo, und von ihm handelt die Geschichte. Leo wohnt in einem großen alten Haus mit einem knarrenden Dach und vielen Treppen. Und wer wohnt noch in dem Haus? Das Dunkel. Das wohnt in den Ecken und im Schrank und hinter den Vorhängen - und natürlich im Keller. Das ist sein Zimmer, dahin zieht es sich zurück, wenn der Tag kommt. Und Leo fürchtet sich sehr vor dem Dunkel. Aber er weiß ja, dass er sich irgendwie damit arrangieren muss. Also beschließt er, das Dunkel im Keller zu besuchen.
Das Gute ist: Das Dunkel ist eigentlich ganz nett und hat sogar ein Geschenk für ihn. Und Leo lernt, dass das knarrende Dach und die Vorhänge und der Keller wichtig sind. Und dass sogar das Dunkel zu was gut ist. Weil man sonst ja nie weiß, ob man eine Glühbirne braucht…

Lemony Snicket macht das mit einem ganz kurzen, knackigen Text, kein Tamtam, so dass sich auch jedes Kind darin wiedererkennen kann. Und die Bilder sind eigentlich genauso wie der Einband: Viel mattes Schwarz, und immer da, wo das Licht hinfällt, aus der Taschenlampe zum Beispiel, da ist es hell und da erkennt man die Einzelheiten: die Treppenstufen, die Badewanne und so weiter. Und weil es ja ein altes Haus ist, hat es auch eine besondere Atmosphäre. Und sogar die kommt richtig toll rüber: die alten angegilbten Wände und Dielen, alles ist gelblich-braun und fleckig mit schwarzen Konturen. Nur Leos Pyjama, der ist blau. Die Schrift ist schwarz auf gelb, wenn Leo spricht, und weiß auf schwarz, wenn das Dunkel spricht. Und ein bisschen haben mich die Bilder auch an alte Bilderbücher und Zeichentrickfilme aus Polen oder Tschechien erinnert. Ganz schlicht, ein bisschen altmodisch und dabei total atmosphärisch und einprägsam. Echt gut gemacht.
(Esther Willbrandt)

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