Des Nachts gehn wir im Kreis - Daniel Alarcón

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Auf der Theaterbühne ist Nelson seiner Rolle gewachsen - nicht aber im wirklichen Leben. Er ist einer derjenigen, die nach einem Krieg noch immer den Weg zurück in die Normalität suchen. Und so probt auch er seine eigene Existenz, geht im Kreis - und wird dabei vom Feuer verzehrt.

Zum Autor

Daniel Alarcón, 1977 in Lima geboren, lebt in San Francisco. Bei Wagenbach sind von ihm außerdem die Erzählsammlung Stadt der Clowns sowie sein Erstlingsroman Lost City Radio lieferbar, für den er 2009 mit dem Internationalen Literaturpreis (Haus der Kulturen der Welt) ausgezeichnet wurde.

Des Nachts gehn wir im Kreis

von Daniel Alarcón

übersetzt von Friederike Meltendorf


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 346 Seiten
Wagenbach Klaus GmbH,
8/2014
ISBN:9783803132635


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im Schnitt leicht beschmutzt, Stempel auf der 2. Seite: "Widmungsexemplar für Freunde des Verlags"


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Kommentare: 2

litprom | 17/02/2015 16:33

Ich verschenke "Des Nachts gehen wir im Kreis" von Daniel Alarcón. Ein raffiniert erzählter Roman in klarer Sprache über die Nachwehen des Bürgerkriegs in Peru. Es geht um Liebe, Freundschaft und Verrat und dass das Private nicht vom Politischen zu trennen ist. Da ich in den Zeiten des Terrors des Sendero Luminoso in Peru gelebt habe, beeindruckt mich die gründliche Recherche und Lebensklugheit dieses jungen begabten Autors besonders. (Anita Djafari)
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literaturkritik | 06/01/2015 14:28

Eine junge, große Stimme Lateinamerikas
Zu Daniel Alarcóns wunderbarem neuen Roman „Des Nachts gehn wir im Kreis“

von Michi Strausfeld

Nelson, der Protagonist in Daniel Alarcóns (geb. 1977 in Lima) neuem Roman „Des Nachts gehn wir im Kreis“ erlebt Kindheit und Jugend während der 80er Jahre in einem namenlosen Land, sicher Peru, als der Krieg tobte zwischen dem „Leuchtenden Pfad“ und den Militärs, der Terror omnipräsent war und den Alltag prägte. Jahre der Angst, wie sein Vater sagte. Dennoch ging eine mutige Theatergruppe damals auf Tournee in sogenannte Konfliktgebiete, wollte den Indios Kultur nahebringen, wie linke Ideologien verlangten. Ihr berühmtestes Stück hieß „Der dumme Präsident“ – und dafür kam sein Verfasser Henry Núñez nach einem zweifelhaften Prozess in eines der berüchtigten Gefängnisse Limas, denn der reale Präsident des Landes fühlte sich verunglimpft. Ein Skandal. In der Schauspielschule, die Nelson besucht, lebt der Mythos des grandiosen Henry weiter, obwohl man nichts mehr von ihm gehört hat. ...

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