Eine Handvoll Staub - Evelyn Waugh

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Englische Belletristik / Roman, Erzählung

Zum Buch

Tony Last ist ein anständiger Kerl - in der dekadenten englischen Gesellschaft der dreißiger Jahre eine Ausnahmeerscheinung. Er ist stolzer Besitzer von Hetton Abbey, treuer Gatte und liebevoller Vater. Doch bald zerfällt Tonys Glück zu einer Handvoll Staub - denn seine Frau will sich amüsieren. Neuübersetzung.

Zum Autor

Evelyn Waugh, geboren 1903 in Hampstead, brach sein Geschichtsstudium in Oxford ab, um sich zum Maler ausbilden zu lassen. 1930 konvertierte er zum Katholizismus. Er war Lehrer, Reporter und Kunsttischler, bis er in der Schriftstellerei sein Metier fand und zu einem der wichtigsten englischen Autoren des 20. Jahrhunderts wurde. Im Krieg diente Waugh als Offizier. Waugh, der seit seiner Studentenzeit seine Neigung zu dandyhafter Extravaganz pflegte, liebte es, das Publikum durch kontroverse Äußerungen zu provozieren. Er starb 1966 in Taunton (Somerset).

Eine Handvoll Staub

von Evelyn Waugh


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 343 Seiten
Diogenes Verlag AG,
10/2014
ISBN:9783257069136


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Kommentare: 1

literaturkritik | 15/02/2015 19:43

Kein ehrenwertes Haus
Evelyn Waugh seziert in dem Roman „Eine Handvoll Staub“ den Verfall einer Familie
von Wieland Schwanebeck

... Auch in „Eine Handvoll Staub“ von 1934 gibt es viel zu entdecken, besonders an den zahlreichen Stellen, an denen Waugh vom stringenten Pfad der Erzählung abweicht und in Parenthesen und Einschüben sein Gespür für kleine Impressionen und witzig-bizarre Details aufblitzen lässt. Eine auf einen Sommer in Frankreich zurückblickende Erinnerungscollage; eine fulminante, kurze Episode in Westminster, die den Leser an parlamentarischen Verhandlungen über die Normierung der Bauchspeckschicht bei Schweinen teilhaben lässt; ein Dorfgeistlicher, der seine alten Predigten aus der Kolonialzeit recycelt; Waughs bitterböse, pointiert zugespitzte Schilderung des absonderlichen englischen Scheidungsrechts im frühen 20. Jahrhundert, das Ehemänner mit Prostituierten oder gar mit der eigenen kostümierten Ehefrau einen Ehebruch inszenieren ließ, um der juristischen Konvention Genüge zu tun – diese Passagen zählen zu den stärksten im Schaffen des Autors, wiewohl nur wenige von ihnen unabdingbar für den Plot des Romans sind. ...

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