Mörderische Huren - Roberto Bolaño

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Melancholische Pornostars, durchgedrehte Dichter, mystische Zahnärzte und Fußballer mit einem Hang zum Übersinnlichen - Roberto Bolano, der große Erzähler aus Chile, bleibt unnachahmlich. In dreizehn unwiderstehlich komischen, abgründigen Erzählungen zeichnet er die Lebenslinien von Menschen nach, die auf der Flucht sind: vor Armut und Gewalt, vor allem aber vor sich selbst. Es sind dreizehn Treffer ins finstere Herz der Gegenwart. Wo auch immer Bolanos Figuren landen auf der Welt, sie tragen die Zeichen ihrer Verstörung mit sich. Doch ohne die Verstörung wäre nichts Menschliches, denn 'die Welt ist lebendig und nichts Lebendiges hat eine Lösung und das ist unser Glück.'

Zum Autor

Roberto Bolaño, 1953 in Chile geboren und nach dem Militärputsch von 1973 inhaftiert, ging ins Exil nach Mexiko und 1976 nach Spanien. 2003 starb er in Barcelona. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter den National Book Critics Circle Award für die amerikanische Ausgabe seines Romans 2666. Bei Hanser erschienen zuletzt die Romane 2666 (2009), Lumpenroman (2010), Das Dritte Reich (2011) und Die Nöte des wahren Polizisten (2013) sowie der Erzählungsband Mörderische Huren (2014) und der Gedichtband Die romantischen Hunde (2017).

Mörderische Huren

von Roberto Bolaño

übersetzt von Christian Hansen


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 224 Seiten
Hanser, Carl GmbH + Co.,
9/2014
ISBN:9783446245938


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Kommentare: 1

litprom | 08/12/2014 17:53

Die gewaltigste Stimme Lateinamerikas führt uns erneut in ihre „Kammern des Schreckens“. Der Autor von „2666“ (posthum erschienen) hat die „Mörderischen Huren“ schon zu Lebzeiten veröffentlicht. Ausgestattet mit dem typischen Personal von Bolaño: mit Exilanten, Huren, Dichtern auf Abwegen, Boxern, Mördern, verkannten Genies. Ein Leuchtfeuer: schockierend, erhellend, fulminant.
(Ruthard Stäblein) ...

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