Die Auferstehung - Karl-Heinz Ott

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Joschi ist eigentlich Clochard, irgendwo zwischen Karl Marx und verlottertem Mönch, Jakob ein quirliger Fernsehmann, Uli ein alternativer Aussteiger und Linda, die Schwester, ist auch im Privatleben eine Macherin. Ihren Vater haben die vier kaum noch gesehen, seit der sein Testament dem 'Schwein' übergeben hat und sich von der 'ungarischen Hure' pflegen lässt. Jetzt ist er tot. Morgen früh wird das Testament eröffnet. Bis dahin muss das Erbe verteilt sein. Keiner verlässt das Haus. Karl-Heinz Ott erzählt brillant und mit großer Komik von dem, was eine Familie zusammenhält - und was sie auseinanderreißt. Verwandt fühlt sich keiner mehr, bis nach einer langen Nacht der Augenblick der Wahrheit kommt.

Zum Autor

Karl-Heinz Ott wurde 1957 in Ehingen bei Ulm geboren. Er studierte Philosophie, Germanistik und Musikwissenschaft und arbeitete anschließend als Dramaturg in Freiburg, Basel und Zürich. 1998 erschien sein erster Roman Ins Offene, dem seither weitere Romane und Essays folgten. Ott lebt in Freiburg im Breisgau.

Die Auferstehung

von Karl-Heinz Ott


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 348 Seiten
Hanser, Carl GmbH + Co.,
8/2015
ISBN:9783446249097


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Kommentare: 1

literaturkritik | 10/11/2015 10:01

Vergebliche Liebesmüh
Karl-Heinz Otts satirischer Familienroman „Die Auferstehung“
von Albert C. Eibl

... In der satirischen Überzeichnung dieser herrlich neurotischen Erbengemeinschaft, die in ihrer Schamlosigkeit kaum mehr zu überbieten ist, zielt Karl-Heinz Ott natürlich auf die Generation der zur Wirtschaftswunderzeit Geborenen, jener Generation, die lautstark gegen die „Schaffe, schaffe, Häusle baue“-Mentalität ihrer Eltern in der durch nichts zu rechtfertigenden Überzeugung protestierte, dass der eigene Wohlstand sich sicher auch dann einstellen werde, wenn man keinem trockenen Brotberuf nachginge, sondern sich lieber im Äther einer genuss- und kulturfreundlichen Freizeitgestaltung verlöre. ...

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