Trauer ist das Ding mit Federn - Max Porter

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Eine junge Frau ist gestorben. Ihre Kinder, zwei kleine Jungen, und ihr Mann sind noch betäubt vom Schock, haben haufenweise Beileidsbekundungen und Lasagne zum Aufwärmen entgegengenommen, die notwendigen Dinge organisiert, und nun setzt die unerträgliche Leere ein. Da klingelt es an der Tür. Totenschwarz und gefiedert bricht es herein, packt den Vater und verkündet: 'Ich gehe erst wieder, wenn du mich nicht mehr brauchst.' Die überlebensgroße Krähe nistet sich rücksichtslos in der Familie ein, meldet sich mit drastischem Witz zu Wort und wird dabei zu einer Art subversivem Therapeuten, eine herrlich anarchische Mary Poppins. Max Porter ist ein bildmächtiges, wildes Buch über die Trauer gelungen.

Zum Autor

Max Porter, 1981 geboren, studierte Kunstgeschichte und arbeitete jahrelang mit großer Leidenschaft als unabhängiger Buchhändler, was ihm den Young Bookseller of the Year Award einbrachte. Seit 2012 ist er Lektor bei Granta Books. Trauer ist das Ding mit Federn ist sein schriftstellerisches Debüt.

Trauer ist das Ding mit Federn

von Max Porter

übersetzt von Matthias Göritz, Uda Strätling


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 124 Seiten
Hanser Berlin,
8/2015
ISBN:9783446249561


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Kommentare: 1

literaturkritik | 09/12/2015 11:31

Der Trauernde hat einen Vogel
Max Porter begibt sich auf die Spuren von Ted Hughesʼ Krähendichtung
von Wieland Schwanebeck

... Damit gelingt es Porter, Helden aus Fleisch und Blut zu behaupten, die – anders etwa als Poes moribunder Schwarzromantiker – den Trostfloskeln ihrer hilflosen Umgebung konkrete Bedürfnisse entgegenhalten: „Ihr braucht Zeit“, hören die Hinterbliebenen immer wieder, doch „in Wirklichkeit brauchten wir Waschpulver, Läuseshampoo, Fußball-Sticker, Batterien, Bogen, Pfeile, Bogen, Pfeile“. Die aus dem Unterbewusstsein des Hughes-versessenen Protagonisten geborene Krähe kann da nur zustimmen, wird sie doch stets ungehalten, wenn der Vater „wie ein Kühlschrankmagnet“ zu klingen beginnt. ...

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