Baradiesische Zeide - Manfred Kern

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Ein verliebter Engel mit Gewichten an den Schwingen, ein schweigendes Telefon, schwarz wie das der Totengräber, ein müder Mond, der faul auf dem Rücken liegt: Manfred Kerns Liebes- und Schmähgedichte erzählen auf humorvolle, schonungslose, aber auch melancholische Art und Weise von Sehnsüchten, Lebenskrisen und der Brüchigkeit des Glücks - in einfühlsamen wie einmaligen Bildern und Tönen, die wohl nur der Dialekt zu finden vermag. Seine Protagonisten sind Verletzte wie Verletzende, Suchende und Verzweifelte, ihre Wahrnehmung von Beziehung und Heimat geprägt von Verlust. Doch mit den spitzen Pfeilen der pointierten Sprache und der Kraft der fantasievollen Formulierungbesingen seine Texte den Zauber des außerordentlichen Details undsagen so der Beengtheit der kleinbürgerlichen Vorstellung den Kampf an. Mundartdichtung von ihrer ganz starken Seite!Fränkische Verse über die vielen Facetten der Liebe - überraschendzart, spitzbübisch verspielt und bitterbös komisch zugleich - Mundartlyrik ganz neu verortet!

Zum Autor

Manfred Kern, geboren 1956 in Rothenburg o. d. T., wuchs auf einem Bauernhof in Wettringen (Landkreis Ansbach) auf, arbeitete in Würzburg als Buchhändler und lebt heute alsfreier Schriftsteller in Coburg. Für sein literarisch ebenso vielfältiges wie vielschichtiges Werk wurde er 2013 mit dem Gottlob-Haag-Ring ausgezeichnet.

Baradiesische Zeide

von Manfred Kern


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 100 Seiten
Ars Vivendi,
5/2016
ISBN:9783869136431


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128 Seiten gebundene Ausgabe Leichte äußere Mängel - Buch ist als Mängelexemplar gekennzeichnet - Buch ansonsten in sehr gutem und ungelesenem Zustand - Jeder Lieferung liegt eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener MwSt. bei


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Kommentare: 1

DasGedicht | 13/08/2016 20:20

Manfred Kern ist ein Meister des mundartlichen Langgedichts in Franken. In seinen bis zu zehn Seiten langen Gedichten erzählt er meist wenig, aber lässt eine vor sich hin monologisierende authentische Person im Kopf der Leser entstehen.

Überwiegend sind es vereinsamte Männer, zuweilen auch Frauen mit dörflicher Herkunft, deren Verzweiflung Kerns Sprache Ausdruck verlieht. Die Länge der Monologe, die ständigen Wiederholungen verleihen den Gedichten nicht nur eine deutliche rhythmische Struktur, sie sind auch ein Abbild der Leere in Innern der Personen, Ausdruck ihres verfehlten Lebens.

Weiter lesen unter: http://www.dasgedichtblog.de/baradiesischi-zeide-gedichte-von-manfred-kern/2016/08/16/ ...

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