Die Taugenichtse - Samuel Selvon

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Zum Buch

Ein Roman wie ein LieblingssongMoses, Big City, Fünf-nach-zwölf und die anderen setzen große Hoffnungen in ihr neues Leben im »Zentrum der Welt«, so nennen sie das London der Nachkriegszeit. Sie sind aus der Karibik hierhergekommen, jetzt staunen sie über die Dampfwolken vor ihren Mündern. Und wenn der Wochenlohn wieder nicht reicht, jagen sie eben die Tauben auf dem Dach. Kapitulation? Niemals! Stattdessen beginnen die Überlebenskünstler, sich neu zu erfinden - und ihre neue Heimat gleich mit. Samuel Selvons Ton zwischen kreolischem Straßenslang und balladesker Suada setzt sich sofort ins Ohr. Bedingungslos aufrichtig erzählt Selvon von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer verändert haben - sein Denken, seine Sprache, sein Selbstverständnis. Die literarische Entdeckung!

Zum Autor

Samuel Selvon, 1923 in Trinidad geboren, schrieb erste Kurzgeschichten unter Pseudonymen wie Ack-Ack und Big Buffer. 1950 ging er nach London und avancierte zu einer international anerkannten literarischen Stimme. Mit seinem Roman Die Taugenichtse schuf er einen ganz eigenen, neuen Sound. Er schrieb TV-Drehbücher für die BBC und verließ London 1978 in Richtung Kanada. Er starb 1994 in Trinidad.

Die Taugenichtse

von Samuel Selvon

übersetzt von Miriam Mandelkow


Romane/Erzählungen

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Deutsch
Hardcover, 173 Seiten
dtv Verlagsgesellschaft dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG,
5/2017
ISBN:9783423281171


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Kommentare: 1

litprom | 02/10/2017 17:57

London, Waterloo Station, 1948: Die ersten, als billige Arbeitskräfte ver- p ichteten Migranten treffen aus der Karibik ein. »Die Taugenichtse«
verleiht ihnen so gewieft wie genial Stimme: Selvons Kunstsprache aus Kreol und Komik bringt Rassismus und Fremdenangst wie gestern geschrieben
auf den Punkt.
(Claudia Kramatschek) ...

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