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16 Comment(s) of »Literaturhaus .net«

Neue Sezessionistische Heizkörperverkleidungen | 17/08/2016 13:04

... Unerschrocken legt Kapielski einleuchtende „Gottesbeweise“ vor, dringt in den bundesdeutschen „Mischwald“ ein und begibt sich auf „Ortskunde“ in abseitige Landgemeinden wie Röllinghausen oder Kakerbeck. Geprägt von großem Beobachtungs- und Meinungsreichtum, mischen Kapielski Notate unterschiedlichste Text- und Bildformen und betrachten die Welt mit dem nötigem Ernst und der unverzichtbaren Komik. ...

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/projekte/preis-der-literaturhaeuser-2010

Gedichte und Kommentare | 17/08/2016 13:00

... „Elke Erbs Werk hinterlässt Spuren: im Leser, den die Gedichte zum Leben brauchen und den sie deshalb suchen, mit aller Kraft, im Zuhörer, den die schnörkellose Ansprache in den Bann schlägt, in den Büchern zahlreicher Dichterfreunde, der jüngeren ganz besonders, und in den eigenen Büchern, die sich kontinuierlich ins Wort fallen und in ihrem In- und Gegeneinander etwas Seltenes entstehen lassen, ein Gesamtwerk. ...

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/projekte/preis-der-literaturhaeuser-2011

Isabel | 25/07/2016 17:34

... „Was Feridun Zaimoglu vorliest, es wird nicht beschrieben, es passiert – auf der Bühne, vor den Augen des Publikums. Mit unnachahmlicher Emphase schlägt Zaimoglu den Sätzen den Takt. Seine Romane – von Kanak Sprak über Leyla bis Ruß – mäandern zwischen analytischer Präzision und Liebesbrand’, greifen mit vollen Händen ins Grimmsche Wörterbuch und suchen nicht zu verbergen, dass auch das dramatische Schreiben zu den Leidenschaften des Autors zählt. Feridun Zaimoglu ist überdies ein streitbarer Gesprächspartner und ein Verfasser risikofreudiger Essays, etwa über „die Aufklärung als Opium der aufstrebenden Bürgerklasse“ oder über den „Kulturkampf in Deutschland“, über Kopftuch und Minarett. ...

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/projekte/preis-der-literaturhaeuser-2012

Berlin ist zu groß für Berlin | 25/07/2016 17:30

... Hanns Zischler versteht es mit seinen kulturhistorischen Büchern in vorzüglicher Weise, konzentriert, ruhig, extrem kenntnisreich und in anschaulicher Prosa Sachverhalte darzustellen, deren komplexe Natur er sich in akribischer Forschungstätigkeit angeeignet hat.So hat er nicht nur die Kafka-Leser und –Philologen auf die eminente Bedeutung des Films für dessen Haltung zu seinem eigenen Leben und Werk hingewiesen, den jungen Sprachlehrer James Joyce in Pola bei seinen ersten Schritten zu dem Schriftsteller hin beobachtet, der die Erzählliteratur des 20. Jahrhunderts revolutionieren sollte, und aus einem vergessenen Überseekoffer in den Depots des Naturkundemuseums Berlin, der achtzehntausend Falter aus dem kolumbianischen Hochland enthielt, Leben und Werk des Naturforschers Arnold Schultze rekonstruiert. In seinem neuesten Buch „Berlin ist zu groß für Berlin“ (Galiani Verlag Berlin), einer Text- Bild-Essay-Collage, hat der Spaziergänger Hanns Zischler der im Selbstlob verstiegenen Stadt ihre verborgene und verdrängte Topographie ins Gedächtnis gerufen. ...

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Der Hals der Giraffe | 12/07/2016 14:09

... Ob mit ihrem „Atlas der abgelegenen Inseln“, ihren Romanen „Blau steht dir nicht“ und „Der Hals der Giraffe“ oder in den von ihr herausgegebenen „Naturkunde“-Bänden – beharrlich verficht Judith Schalansky die Überzeugung, dass sich jeder Text erst durch eine auf ihn zugeschnittene Gestaltung angemessen entfalte. Dadurch wird sie in Zeiten, da das „klassische“ Buch gern auf Abstellgleise geschoben wird, zur idealen Botschafterin eines – vermeintlich – überkommenen Mediums. ...

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Partyspaß mit Kant | 12/07/2016 14:07

Nicolas Mahler zählt zu den wenigen Comiczeichnern im deutschsprachigen Raum, die sich auch international etablieren konnten. In 25 Jahren hat Nicolas Mahler mehr als 50 Publikationen, fünf Trickfilme, zahlreiche Siebdruckeditionen und Hörspiele herausgebracht, in ganz Europa, in den USA und Kanada. Seine Zeichnungen erscheinen u.a. in der „Zeit“, der „Neuen Zürcher Zeitung“ und der „Frankfurter Allgemeinen“ sowie in der Satirezeitschrift „Titanic“. ...

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/projekte/preis-der-literaturhaeuser-2015

Neu-Jerusalem | 12/07/2016 14:02

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2016 dem Lyriker, Übersetzer und Verleger Ulf Stolterfoht. Mit seinen Gedichtbänden, die aus den unterschiedlichsten deutschen Fachidiomen eine neue, nur ihm eigene poetische »Fachsprache« entwickelt haben, seinen poetischen Projekten, etwa dem ethnographischen Poem »Holzrauch über Heslach« oder dessen Fortschreibung in der kulturhistorischen Sektenfarce »neu-jerusalem«, den so vergnüglichen wie hintersinnigen »Ammengesprächen« mit einer Sprechmaschine hat Ulf Stolterfoht die Spielarten des gegenwärtigen Gedichts erheblich ausgeweitet. ...

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/projekte/preis-der-literaturhaeuser-2016

Wohnkomplex | 06/01/2015 13:59

von Stefanie Stegmann, Literaturhaus Stuttgart

"... Das Wohnen ist zum alles bestimmenden Fetisch geworden, von einer Notwendigkeit zum eigentlichen Daseinsgrund: Man arbeitet, um schön zu wohnen. Es werden Küchen für den Preis eines Mittelklasseautos erworben, um dort Zeit-mit-Freunden-und-der-Familie zu verbringen; weil man aber für die Immobilie und ihr Innenleben so viel arbeiten muss, hat man fast keine Zeit mehr zum Wohnen. ..."

Niklas Maak untersucht in seinem "Wohnkomplex" gesellschaftliche Entwicklungen am Beispiel des Wohnens in verschiedenen Kulturen, ausgehend vom deutschsprachigen Raum. Er fragt danach, wie Wünsche gemacht werden, wie es dazu kommt, dass wir scheinbar freiwillig und im Glauben individueller Gestaltungs-möglichkeit und -fähigkeit letztlich normierte und unfreiwillige Entscheidungen treffen. ...

"Wohnkomplex": ein scharfer, zuspitzender, zukunftsweisender Text an der Schnittstelle von Kapitalismuskritik, Kunst- und Architekturgeschichte, Designkultur und Soziologie.

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=577

Zwei Herren am Strand | 06/10/2014 11:43

von Thomas Friedmann, Literaturhaus Salzburg

„Zwei Herren am Strand“ von Michael Köhlmeier – hätte der Titel des Zwei-Personen-Stücks und ersten Sprechfilms von Charlie Chaplin sein können; Besetzung: Buster Keaton und Charlie Chaplin. Das fällt dem Komiker und Filmemacher ein, als er den Staatsmann Winston Churchill im französischen Biarritz beim Malen am Strand zusieht. Dort begegnen sich die beiden Briten nicht zum ersten Mal, längst verbindet sie eine Freundschaft...

„Zwei Herren am Strand“ zeigt zwei faszinierende Persönlichkeiten, wie sie bisher niemand je beschrieben hat. Mit seinem verspielten Roman über Spiegelungen gelingt Michael Köhlmeier mehr als ein Text über Verdoppelungen, vielmehr ist es ein Buch über die Beziehung von Söhnen zu Vätern, ein Buch über das 20. Jahrhundert, ein Buch über Krieg und Nationalsozialismus, ein Buch über Film und Politik, ein Buch über Schwermut und Komik – und vor allem ein Buch über die Rettung des Menschen durch Literatur, vielleicht auch des Verfassers durch das Erzählen. Jedenfalls ist es ein Buch, das nachdenklich und glücklich macht.

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=563

14 | 09/09/2014 17:57

von Birgit Peter, Literaturhaus Leipzig

In einem schmalen Band von einhundertzwanzig Seiten gelingt es Jean Echenoz, die Stimmung zu Beginn eines Krieges einzufangen, der später der Große Krieg genannt wird und als der Erste Weltkrieg in die Geschichtsbücher eingeht.
Der Autor erzählt von übermütigen Soldaten, die keine Vorstellung davon haben, was sie in den Schützengräben erwartet. Von zerstörten Städten, entvölkerten Ortschaften, vom Grauen in den Schützengräben und dem alltäglichen Leid der Bevölkerung. Er berichtet aus der Perspektive der Betroffenen, präzise und detailreich. Der Leser erfährt, wie die Tornister der Infanteristen bestückt sind, was zur Verpflegung und Ausrüstung gehört, wie die Kämpfenden sich selbst überlassen und zunehmend desillusioniert werden, wie auch der Alltag der Zivilbevölkerung immer schwerer zur bestehen ist. Doch natürlich ist ebenso von jenen die Rede, die aus den Verheerungen des Krieges Gewinn ziehen. Dazu zählt nicht zuletzt der angehende Schwiegervater des jungen Mannes, ein Fabrikant, der das Heer mit Schuhwerk und Stiefeln ausrüstet und nach dem Krieg aus der Produktion von Slippern Kapital schlägt, denn Armamputierte können schwerlich Schnürsenkel binden...

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=563

Americanah | 22/07/2014 16:24

von Mariann Bühler, Literaturhaus Basel

Alles beginnt mit einer neuen Zopffrisur und einer grossen, jungen Liebe: Ifemelu und Obinze verlieben sich als Teenager in Nigeria. Doch Zukunftsaussichten haben sie in dem vom Militär regierten Land keine. Die unbezahlten Dozenten an der Uni streiken dauernd, Jobs sind rar. Als sie die Möglichkeit erhält, in den USA zu studieren, packt Ifemelu diese Gelegenheit beim Schopf...

Ein mitreissender, weltumspannender Roman, dessen Figuren einem unglaublich nahe kommen, allen voran die eigenwillige, kluge Ifemelu, aber auch der ruhige, überlegte Obinze. Ein Buch, das die Horizonte weit öffnet und den Blick für das vermeintlich Normale und angeblich Fremde schärft.

Schwätzen und Schlachten | 12/05/2014 20:25

Von Marion Bösker, Literaturhaus München

Wer Verena Roßbachers Erstling „Verlangen nach Drachen“ gelesen hat, weiß: einfach geradeaus ist nicht ihr Ding. Es muss um die Ecke gedacht und formuliert werden, über Bande gespielt, dann, kurz vorm Ziel, wieder abgebogen und nochmal von einer anderen Seite betrachtet, was dann am Ende ein verrückt schönes Romanwerk von vielen, vielen Seiten werden soll. Und das ist es auch geworden, ihr zweites Buch…

...kein Wort ist zu viel, alles stimmt, man lacht, staunt, erfreut sich an der skurrilen Handlung und einer gewissen Nostalgie und vor allem an der großen, großen Komik.

Lesen Sie mehr unter: http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=550

Lietzenlieder | 24/04/2014 16:17

Von Katrin Eckert, Literaturhaus Basel, und Rudolf Bussmann, Präsident Lyrikfestival Basel

Kolbe zeichnet sich nicht nur durch die hohe Qualität seiner Texte aus, sondern auch durch seine packende Vortragsart und die Dramaturgie seiner Lesungen. Dafür hat er 2006 den Preis der Literaturhäuser bekommen...

Der doppelte Fokus auf das sprechende Ich und zugleich auf die Gesellschaft hält die Texte in sicherer Balance: Uwe Kolbes Lyrik driftet weder in Egozentrik noch in den politischen Diskurs ab. In seinem letzten Band „Lietzenlieder“ (2012) richtet sich das beharrliche Nachfragen wiederum auf seine eigene Geschichte ebenso wie auf die seines Landes. Hinzu kommen mannigfache Erfahrungen, die Kolbe während längeren Aufenthalten in den USA und auf Reisen in Ländern Asiens und Europas gemacht hat.

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http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=529

Die Frau des Botschafters | 24/04/2014 16:15

Von Katinka Friese, Literaturhaus Rostock

Nach Die Unmöglichkeit des vierhändigen Spiels (2009) und Lieben sich zwei (2011) legt Stefan Moster wieder einen wohlfeil komponierten Roman vor, der dem Kitsch nicht verfällt, auf kluge Weise psychologisch erhellt, und ein besonderes Lesevergnügen bereitet, das noch lange nachhallt...

Stefan Mosters Roman kommt so leichtfüßig daher, ist aber ein starkes Stück Psychologie. Klug komponiert und elegant erzählt – Tiefgang ist vorprogrammiert.

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http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=534

Physik der Schwermut | 24/04/2014 16:13

Von Agnes Altziebler, Literaturhaus Graz

Ein Roman, der sich in viele kleinere Geschichten, Notate, Zitate, Listen und Miniaturen verzweigt, mit einem Erzähler, der sich in die Geschichten und Erinnerungen seiner Nächsten eingräbt, ja sie er-lebt, als wären es die eigenen, der behände zwischen verschiedenen Zeit- und Raumebenen hin- und herwechselt (angefangen beim 1. Weltkrieg, der Geschichte der Großeltern, über 40 Jahre Kommunismus in Bulgarien, die bulgarische Kindheit der 70er und Jugend der 80erJahre bis hin zur Gegenwart) und dem man als Leser in dieses labyrinthische Erinnerungskonstrukt willig folgt...

Die verschlungenen assoziativ zusammengewürfelten Geschichten, die vor allem aus dem Schweigen und dem Unausgesprochenem gesponnen sind, aber auch aus der eigenen, der überlieferten und der fremden Erinnerung, und wohl auch aus der Einsamkeit des alleingelassenen Kindes, sind Reisen mit einem „Übergepäck an Trauer“, die die „Physik der Schwermut“ mit einer mitreißenden Leichtigkeit erkunden.

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http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=541

Schmidt, C: Ich bin's | 24/04/2014 16:12

Von Rainer Moritz, Literaturhaus Hamburg

Es geht – auf den ersten Blick – um eine Auseinandersetzung mit den klassischen Sujets der Moderne; es geht um Identitätszweifel, um sexuelle Abgründe und um das Zurechtkommen in der Großstadt Berlin. „Ich bin’s“ erweitert dieses Spektrum jedoch durch Spannungselemente, die ihren Anfang nehmen, als eine Frau verschwindet...

Christa Schmidt gelingt es bravourös, die zerrissene Psyche ihres verstörten Helden darzustellen – mit schnörkellosen Dialogen und mit einem lapidaren Erzählton, der Victors Not umso plastischer macht, je weniger Worte verloren werden. Am Ende macht „Ich bin’s“ eine verblüffende Kehrtwende, die den vor Selbstgewissheit strotzenden Romantitel ad absurdum führt.

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http://www.literaturhaus.net/aktuell/aktuell.htm?n=546

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