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38 Comment(s) of »Esel des Monats«

Der Lügenbaum | 27/10/2017 16:03

Gibt es "die" Wahrheit?
von Heike Brillmann-Ede

... Frances Hardinge, die für ihren grandios erzählten Roman 2015 den renommierten Costa Award bekam, spielt mit allem, was eine nachhaltig wirkende Story ausmacht: Ihre nach Freiheit und dem eigenen Platz in der Welt dürstende Heldin bietet reichlich Identifikationspotenzial. ...

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/index.php?id=33

Ist Ida da? | 05/10/2017 18:37

Von Spiel und Sinn
von Ruth Rousselange

Zu Antonie Schneiders sparsamem, lautmalerischem Text (...) sehen wir die Tiere mal hochkonzentriert, mal deprimiert einem herbeigewünschten Ereignis entgegenfiebern. ... Sie sind Spielkameraden-Stellvertreter, Freunde, Kumpel und von Völk in gewohnt ausgesuchter Feinheit mit Bunt- und Bleistift gezeichnet. ... Ihre Illustrationen spiegeln Verspieltheit, aber auch Kostbarkeit und Zerbrechlichkeit alles Lebendigen wider. Natürlich hat Völk, wie stets, witzige und hintersinnige Details versteckt. ...

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/september-2017

Wie ein Himmel voller Seehunde | 14/08/2017 10:56

Universaler Liebesroman
von Kathrin Köller

... Wenn Sie in diesem Sommer einen Liebesroman lesen wollen, dann lesen Sie diesen. Egal welchen Alters, egal wen Sie lieben, Sie werden begeistert sein von Annas mutigen Schritten und Lollos Auseinandersetzung mit den engen Vorstellungen ihrer Familie und Freunde.

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/index.php?id=33

Guten Morgen, kleine Straßenbahn! | 22/06/2017 09:57

Gelbe Hoffnung

von Ruth Rousselange

... Wer genau schaut, wird etlichen heiteren Erzählfäden folgen können. Langsam vergeht der Tag. Die Kleine Straßenbahn hat nostalgisches Flair und das Potenzial zu wohltuender Entschleunigung.

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/januar-2017

Strom auf der Tapete | 22/06/2017 09:53

Leben wie Gott in Frankfurt

von Kathrin Köller

... Das rasant geschriebene Jugendbuch des Autorinnen-Duos Andrea Badey und Claudia Kühn entführt seine Leser in den Oderbruch, eine weitgehend unbekannte Gegend Deutschlands. Neben den wohltuend unangepassten Charakteren besticht der Roman durch seine so rotzige wie poetische, oft zum Brüllen komische Sprache. ...

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/maerz-2017

Der Kaugummigraf | 22/06/2017 09:51

Komisch, kauzig, fesselnd

von Ruth Rousselange

... Reinhardt erzählt zart und intelligent von einer ungewöhnlichen Freundschaft, vom Verständnis für die Marotten des anderen, von beginnender Zuneigung. Wie sie Geschichte um Geschichte quasi aus Kaugummischachteln fischt, einfach meisterhaft. Das Buch birst vor Erzähllaune. ...

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/april-2017

All the strangest things are true. | 22/06/2017 09:49

Perspektiven-Concerto für drei Stimmen

von Sylvia Mucke

... Den Roman durchweht vom ersten Satz an ein Geheimnis. Man wird als Leser das Gefühl nicht los, dass am Horizont Unheil aufzieht und hat auch schon ziemlich genaue Vorstellungen, wie es aussehen wird. Bald ertappt man sich dabei, wie man auf den großen Knall wartend, die Schultern anspannt. Dennoch überrascht die Autorin ihre Leser, nicht durch plötzliche Wendungen, sondern durch eine sich allmählich einschleichende Wandlung. ...

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/mai-2017

Das große Wissens-Sammelsurium | 22/06/2017 09:48

Wer weiß das schon?
von Birgit Franz

Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen, wo es steht: Im Zweifelsfall zieht man ab sofort Das große Wissens-Sammelsurium zu Rate. Egal ob man kurz vor dem ersten Segeltörn die Seemannsknoten lernen muss, nach einem Konzert wissen will, wie sich ein Orchester aufstellt, oder überlegt, wie die Uhr gerade in Australien tickt: Hier findet man die Antworten. Das Buch ist in der Tat ein Sammelsurium, eine Expedition durch die unterschiedlichsten Wissensgebiete ...

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/juni-2017

Bella Rossas anderes Glück | 06/12/2016 07:27

... Bondoux’ Figuren sind emanzipierte Frauen, Mütter, Macherinnen, Märchenerzählerinnen, aber auch Romantikerinnen und Realistinnen in einem. Will man jungen Frauen von heute etwas zu den Möglichkeiten ihres Geschlechts erzählen, dann gibt man ihnen Bondoux zu lesen.

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Gott, der Hund und ich | 14/11/2016 18:58

... Es gibt das Gute, Wahre und Schöne auch im stinknormalen, schäbigen Alltag (...). Geld spielt keine
Rolle, Äußerlichkeiten sind egal, Angst ist vergessen. Du leuchtest, wenn du akzeptiert wirst, wie du bist. (...)

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Wow - Die Erde! | 07/10/2016 10:44

Erklär mir "meine" Welt

... Das ist Sachwissen zum Verlieben. Und wie der Titel es ganz richtig anzeigt: mit eingebautem Wow-Effekt. Es macht aus unserer Erde – und die unsrige wird sie beim Lesen dieses Buches von Seite zu Seite ein Stück mehr – einen Planeten zum Verlieben. Ganz großes Sachbuchkino.

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Dazwischen: Ich | 22/09/2016 15:28

Wie die Autorin geschickt Pubertätsnöte, Fluchtnachbeben, Integration, aber eben auch hilflose Gesten auf allen Seiten miteinander zu einer Freundinnengeschichte verdichtet, ist ein feines Stück Realitätsliteratur. ... Coming-of-Age mit dem Symbolismus einer Flucht zu kombinieren, ist hier erstklassig und sprachlich sehr heutig gelungen.

Lesen Sie mehr unter: https://www.eselsohr-leseabenteuer.de/eselsohr/august-2016

Der Miesepups | 22/09/2016 15:25

Ans Licht gelockt

Schönheit liegt im Auge des Betrachters beziehungsweise des Kucks: Das an einen Fuchs erinnernde Fantasiewesen findet den Miesepups schön. Damit steht es ziemlich allein auf seinen wackeligen Spiralbeinen im Mooswald. Denn der Miesepups tut alles, um von niemandem gesehen geschweige denn gemocht zu werden. Nicht einmal von sich selbst. „Nicht klingeln!“, steht auf dem Schild vor der muffigen Baumhöhle, in deren abgedunkeltem Inneren der Miesepups vor sich hinmoost und gegen den eigenen Schweinehund verliert ...

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Entweder bin ich unsterblich | 06/07/2016 15:26

von Harald Hartung

Die Mailänderin Anna Maria Carpi ist bei uns durch ihre schöne Kleistbiographie (2011) bekannt geworden – in Italien hat sie auch einen Ruf als bedeutende Erzählerin und Übersetzerin (etwa von Nietzsche, Benn und Enzensberger). Der Kern ihres Werkes aber ist ihre Lyrik. Unter dem Titel »Entweder bin ich unsterblich« hat Piero Salabè eine Auswahl aus vier Gedichtbänden kongenial übersetzt; er trifft die feinen Nuancen von Sachlichkeit und Ironie. Die Titelzeile des Bandes findet sich in einem Gedicht, das vom Liebesdiskurs handelt und lautet vollständig »Entweder bin ich unsterblich oder nichts«. Diese Entschiedenheit von Gefühl und Denken findet sich in allen Gedichten von Anna Maria Carpi, ganz gleich, ob sie vom Mailänder Alltag reden, wo die Espressomaschinen dampfen, oder von einer Bar am Meer oder von einer Episode aus der Schlacht von Stalingrad. Durs Grünbein bringt in seinem informativen und sympathetischen Nachwort ein Selbstzitat der Dichterin, das das Wesen ihrer Poesie auf den Punkt bringt: »Prosa zu schreiben – das ist, wie in einer regulären Armee zu kämpfen. Zu dichten heißt dagegen, ein einsamer Franctireur, ein Freischärler zu sein.«

Die plötzlich hereinkriechende Kälte im Dezember | 06/07/2016 15:23

von Heinrich Detering

Für Ror Wolfs Gedichte ist Hans Waldmann ungefähr das, was Donald Duck für die Comics von Walt Disney ist. Hans Waldmann ist der Weltmeister des Verschwindens, der Unfälle und Kalamitäten. Unablässig stürzt er ab und geht zugrunde, stoischen Gesichts wie Buster Keaton, und unauf haltsam ist er wieder da, weil jedes Ende nur vorläufig war. Das fortwährende Ende und sein fortwährender Aufschub – es ist diese Grundfigur von Samuel Becketts Schreiben, die auch die wundersam komischen, makaber traurigen Verse Ror Wolfs bestimmt. Straff und genau gereimt wie bei Wilhelm Busch, bewegen sie sich durch eine traumhaft entstellte Welt voller Schrecken und Wunder, in der noch das Banale und Bekannte erscheint wie nie gesehen – auch in den surrealen Collagen, die sie wie immer zauberisch begleiten. Da der Band »Gelegenheitsgedichte« einschließt, die zwischen 1959 und 2013 entstanden sind, gibt er nebenbei auch eine Einführung in Ror Wolfs poetische Welt. Und die endet auch diesmal nicht, trotz allen Zerfalls: »Wenn es so weitergeht, dann geht es weiter.«

Martha. Die Geschichte der letzten Wandertaube | 15/06/2016 17:22

Malerei mit Message

Die Geschichte Marthas ist rasch erzählt: Sie war die letzte Wandertaube Amerikas, letzte einer Art, die einst den Himmel Nordamerikas mit gigantischen Schwärmen verdunkelte. Bis der Mensch, zunächst auf Nahrungssuche, später dann aus Jagdgier, der Spezies ein rapides Ende setzte. Das war im 19. Jahrhundert. Martha starb 1914 im Zoo von Cincinnati.
Atak erzählt den Vogelmord plakativ. Wie er malt, so schreibt er: wuchtig, dennoch voller Zärtlichkeit und überraschender Zitate.
Martha ist natürlich ein Bilderbuch, denn Atak ist ein grandioser Bildsprachler. Jeder Klecks macht mit dem Gesamtbild etwas. Dabei ist Ataks Komposition bei allem Dekor nie nur schmückend, sondern künstlerisch echt. Und so ist Martha ein Sachbuch im fantastischen Kleid. Und ein Hilferuf. Denn die systematische Ausrottung der Wandertaube gerät in Ataks Farbenrausch zu einem Schrei der Verzweiflung.

Sturmland 02 - Die Kämpferin | 10/05/2016 09:32

Von Pferden & Drohnen
von Sylvia Mucke

... Mats Wahl hat eine faszinierende Mischung aus Western & SciFi erschaffen. Alle Fans von Firefly dürften dabei gleich ein Bild vor Augen haben: Raumschiff schwebt über fliehender Pferdeherde. Wahl bietet Drohnen über vereinzelten Reitern. ... Mats Wahl enthüllt uns seine Welt nur sehr langsam und zögerlich. Schritt für Schritt und ganz nebenbei, in kleinen und kleinsten Nebensätzen, erfahren wir genau das, was wir zum Verständnis der jeweiligen Szene wissen müssen. Keinen Deut mehr. Großartig! ...

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Lass mich frei! | 07/04/2016 12:15

Ist ja nur ein Biilderbuch?
von Christine Paxmann

... Wie hier ein herstellerischer Gag wie die Transparentfolie derart inhaltverändernd wirkt, ist eine Sensation. Der Inhalt des Buchs ist erschütternd einfach. Harmlos blättern kann man dieses Buch nicht, man wird dem betrachtenden Kind einiges erklären müssen. ...

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So leicht, so schwer | 09/03/2016 18:53

Pappe perfekt
von Sylvia Mucke

Sie braucht so wenig, diese Susanne Straßer, um ein rundum bestechendes Pappbuch zu erschaffen. Eine Wippe, ein Elefant mit einem Wunsch im Herzen – und schon kann das Kammerstück beginnen: „Der Elefant will wippen. / Doch die Wippe wippt nicht.“ Links der große Elefant bereits startklar auf der Wippe. Rechts vor der Wippe ein kleiner Pinguin in leicht nachdenklicher Pose. Darüber schwebt ein winziger Schmetterling. Kaum hat der erwachsene Betrachter ihn erblickt, glaubt er zu wissen, wie das Ganze endet. Doch weit gefehlt. ...

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Migrar | 05/02/2016 11:46

Bilder einer Flucht
von Heike Byn

... In wenigen Zeilen und eher sachlichem Ton lässt Autor José Manuel Mateo den Jungen von den Stationen der anstrengenden Reise erzählen – auf einer Seite in Deutsch, auf der anderen in Spanisch. Daneben dokumentieren die zum Leporello ausklappbaren Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Javier Martínez Pedro den Weg der Familie vom mexikanischen Dorf bis hin nach Los Angeles – und lehnen sich damit bewusst an die Tradition der aztekischen Bilderhandschriften an. ...

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Ununterbrochen schwimmt im Meer der Hinundhering hin und her | 14/01/2016 14:18

Sprache ohne Sinn
von Birgit Franz

... Nonsens-Gedichte machen Spaß, weil keinerlei Verstehen notwendig ist. Sie sind ein Spiel mit Worten, Klängen und Musik. Sie wollen laut gelesen und weitergereimt werden. So wie es einem gerade in den Sinn kommt ...

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Das grenzenlose Und | 07/12/2015 09:00

Hat das Leben einen Sinn?
von Maren Partzsch

„Wieso wird der Tod derart ungerecht verteilt? Die einen wollen leben und können nicht, die anderen wollen sterben und dürfen nicht.“ Marie ist 18 und will sterben. Emanuel ist kaum älter und muss sterben. Die Fähigkeit, ohne Hemmungen über das Sterben sprechen zu können, verbindet die beiden. Emanuel will die Angst vor dem Sterben verlieren. Marie ist davon überzeugt, schon zu lange zu leben, denn sie fürchtet sich vor nichts mehr, als wie ihre alkoholkranke und gewalttätige Mutter zu werden. Marie hat Angst vor dem Leben ...
Dies ist ein Buch, das seine Leser beutelt. Es ist zugleich grenzenlos traurig und voller Hoffnung. Unbedingt lesen!

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Die Insel | 07/12/2015 08:57

Schau hin!
von Karin Gruss

... Die Inselbewohner nehmen den Mann auf. Sperren ihn in einen ungenutzten Stall und vernageln die Tür. Dann gehen sie ihrem gewohnten Alltag nach – bis eines Tages der Mann im Dorf erscheint … Diese Parabel zum Thema Menschlichkeit, erstmals 2002 erschienen und nun mit einem höchst aktuellen Nachwort versehen, wird 2015 zu einer literarischen Dokumentation einer sich durch Krieg und Flucht rasant verändernden Welt. ...

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Mein Freund Salim | 13/10/2015 14:16

Vogeljunge
von Maren Partzsch

... Die Autorin schildert einfühlsam, welch Wechselbad der Gefühle sowohl einheimische als auch Flüchtlingskinder beim gegenseitigen Kennenlernen durchleben.

Ein Buch, das auf kindgerechte Weise Verständnis für das Leid jener Menschen weckt, die wie Zugvögel zu uns kommen.

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Am tiefen Grund | 22/09/2015 14:53

Fischleins Poesie
von Christine Paxmann

... Der Autorin gelingen traumverlorene Bilder von zerbrechlicher Schönheit. Die ganz eigene Sprache der Icherzählerin ist so abgedreht witzig zart, dass sie dem Buch etwas Tröstliches verleiht. Trotz der stark zwischen Wirklichkeit und Imagination mäandernden Szenen, entwickelt sich ein Geflecht von Trösten, Trauern, Lieben, einander Brauchen, Traumbewältigung. Im Lauf des Lesens verwebt sich Geisterwelt mit realer Welt. Und von Seite zu Seite wächst die Faszination dafür, wie es möglich ist, die Themen Missbrauch, Teeanagerschwangerschaft und Verlust so poetisch zu vertexten.

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Die Puppenspieler von Flore | 06/08/2015 16:48

Tanz auf dem Vulkan
von Heike Brillmann-Ede

... Ihr neuester Roman spielt in einer zersplitterten Welt, in der das mächtige Corona gegen das erstarkende Flore Krieg anzetteln will. Dafür werden 16-jährige Schulabgänger gekidnappt und instrumentalisiert. ...

Der komplexe Roman ist dramatisch, spannend, menschlich. Er hakt sich in uns fest – am liebsten würden wir unser Leseerlebnis sofort mit jemandem teilen. Hervorragend!

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Das Herz von Libertalia | 06/07/2015 11:26

Lebe und liebe!
von Sylvia Mucke

... Das Ganze liest sich ... großartig. Es ist der beste junge historische Roman, den ich seit Langem gelesen habe. Und für einen deutschsprachigen Vertreter des Genres bricht er förmlich alle Rekorde. Kein Wort ist hier zu viel. ...

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Allein unter Dieben - Meine verrückte Verbrecherfamilie und ich | 17/06/2015 11:32

Mit Anlauf und Popoklatscher
von Christine Paxmann

... der aufgeweckte 13-jährige Eduard Käsebier entstammt einer eingefleischten Gaunerfamilie. Allerdings hat sich das kriminelle Gen in den Generationen derart verflüssigt, dass Käsebiers ein echter Sozialfall sind. Jeder Taschendieb ist erfolgreicher, alle Hoffnung ruht auf Eduard, der allerdings beschlossen hat, als first Käsebier ever ehrlich zu werden. ...

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Die Wörter fliegen | 22/05/2015 10:45

Ätherische Wort-Bild-Magie
von Sylvia Mucke

... „Mach lieber das Fenster zu!“, sagt Oma schließlich besorgt und „die Wörter fliegen mir davon“.
Ein Traum in Pastell. Sehr poetisch, zutiefst bewegend ist dieses Bilderbuch ein altersloser Familienschatz. Bild und Text greifen nahtlos ineinander und bilden zusammen das sprichwörtliche „Gedicht“. Wer wie ich nah am Wasser gebaut hat, sollte allerdings unbedingt Taschentücher bereithalten.

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Oma trinkt im Himmel Tee | 21/04/2015 13:04

Abschied mit Poesie
von Christine Paxmann
Es gibt Bilderbücher, die duften. Wenn man über die Seiten streicht, kann man die unterschiedlichen Texturen der Stoffe spüren. Und die handelnden Personen treten wie in einer Bühnenfassung hervor, weil über ihnen ein Zauber liegt. Atmosphärisch dichte Bilder vermögen eine Menge beim Betrachter auszulösen, zusammen mit einer so einfachen wie wahren Geschichte bekommen die Bilder jenen unauslöschlichen Galerieplatz im Hirn, der für die emotionale Intelligenz so wichtig ist. So ein kleines Kopfkino ist Sonja Danowski mit einer chinesischen Geschichte gelungen. ...

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MOGEL | 06/03/2015 17:24

Weg zum „Anti-Superhelden“
von Maren Partzsch

... Ein ganz tolles Buch! Nils Mohl schaut den Jugendlichen aufs Maul und ins Herz. Die Sprache stimmt, die Unsicherheiten, das alltägliche Mogeln. Durch seine Erzähltechnik bringt er dem Leser seinen Helden ganz nah. Mit bewundernswerter Natürlichkeit reihen sich ernste, geradezu bedeutungsschwere und heitere Szenen aneinander. ...

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Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis 01 | 13/02/2015 09:20

Vorsicht, Hochspannung!
von Johannes Rüster

... Teslas unvorstellbar geniales und verblüffend katastrophales Vermächtnis, geplant als Auftaktband einer Trilogie, ist in jeder Hinsicht fantastisch. Die Autoren schöpfen nicht nur beim Ausmalen der abgefahrenen Artefakte aus dem Vollen, auch die Charaktere um Nick sind mit Mut zu Burleske und Klischee, aber auch einfühlsam und plausibel gezeichnet – vom nerdig-unsicheren Nick über den makaber-düsteren Vince bis zur Cheerleaderin und Möchtegernkünstlerin Caitlin. Der Plot verspielt, aber penibel und effektvoll durchkonstruiert, die Sprache voll origineller Bilder, aber ohne Scheu vor pathetischen Anflügen: Das Buch wendet sich direkt an die schwierigste Zielgruppe im Jugendbuch, die Jungs ab 11, ist aber für alle Leser von der ersten Seite bis zum makabren Cliffhanger ein geek-gantisches Lesevergnügen!


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Rette sich, wer kann! | 20/01/2015 15:16

Helden im Überleben
von Heike Byn

Zugegeben: Die Hakennasennatter ist optisch nicht gerade ein Sympathieträger – auch wenn die irritierende Anordnung der Buchstaben „a“ und „n“ in ihrem Namen einen gewissen Reiz hat. Doch seit der Lektüre des Kindersachbuchs Rette sich, wer kann! Die unglaublichen Überlebenstricks der Tiere gehört ihr zumindest meine uneingeschränkte Hochachtung. ...
... Auf je einer kunterbunt gestalteten Doppelseite steht ein bestimmter Aspekt des täglichen Überlebenskampfs von kleinen und großen Tieren im Mittelpunkt.


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Schneeriese | 08/12/2014 19:31

Wintersturm der Emotionen
von Sylvia Mucke

... Es ist die Geschichte von Adrian und Stella. Seit Jahren sind sie Nachbarn und untrennbare Freunde. Schon lange ist Stella für Adrian noch viel mehr als eine Freundin. Doch nie hat er gewagt, ihr seine Wünsche offen zu zeigen. Bis es von heute auf morgen zu spät ist. Denn da ist jetzt der andere, ihm gehört nun Stellas Lächeln. Adrian, aus dessen Perspektive Susan Kreller erzählt, geht in seinem Verlustschmerz regelrecht verloren – und findet letztendlich genau an diesem dunklen Ort, zu dem er ihn treibt, auch wieder zu sich. ...

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Seeherzen | 11/11/2014 14:07

Gerechte Rache?
von Sonja Müller, 15 Jahre

Seeherzen rankt sich um die Legende der Selkies, den mythischen Robbenfrauen der eisigen Nordmeere, und erzählt das Leben der Misskaela Prout. Schon früh merkt Misskaela, dass sie eine besondere Gabe hat. Das wegen ihrer Andersartigkeit ungeliebte Mädchen entwickelt sich unter schwierigsten familiären Verhältnissen zu einer verschlossenen und unfreundlichen jungen Frau. Allein gelassen von den Inselbewohnern und finanziell von ihren hochmütigen Schwestern abhängig, kämpft sie sich durchs Leben. Langsam wächst in ihr der Wunsch nach Vergeltung und sie besinnt sich ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten …

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Geek, Pray, Love | 11/11/2014 14:05

It gets better!
von Johannes Rüster

Unter diesem trostreichen Motto läuft seit geraumer Zeit eine US-amerikanische Kampagne, die homosexuellen Jugendlichen Mut machen will: Egal, wie sehr sie im Moment gemobbt und verspottet werden – da draußen, jenseits von kleinkarierten Mitschülern und tumben Spießern ist eine Welt, die auf sie und ihren Lebensbeitrag wartet.

Christian Humbergs und Andrea Bottlingers neuester Streich, Geek Pray Love, dürfte bei Jugendlichen eine ähnliche Wirkung entfalten. In einer quirligen Mischung aus satirischem Sachbuch und Lebensratgeberparodie beleuchten sie zuvorderst die Welt der Geeks und Nerds: Was tun, wenn der neue Freund Rollenspieler ist? Oder seine/ihre Lieblingsserie unvermittelt abgesetzt wurde?

Der eigentliche Clou liegt aber in den die einzelnen Themengebiete verbindenden Romanepisoden, die eine coming-of-nerd-Geschichte erzählen. ...

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Mein Nachbar liest ein Buch | 11/11/2014 14:01

Lesespaß wohnt nebenan
von Christine Kranz

Ein Bilderbuch in einer App-Rubrik? Ein bisschen Toleranz sollte man schon aufbringen können! Falls das nicht klappt, liest man am besten erst einmal diese wunderbare kleine Geschichte über Lesegenuss mit Hindernissen. Oder legt die beiliegende CD ein, um sie sich, ergänzt von jazzigen Klängen, vorlesen zu lassen. Oder nutzt gleich das Tablet, um in der E-Book-Version – die mittels Code im Buch ohne Zusatzkosten geladen werden kann – per Fingerwisch die Kombi aus musikalischem Hörbuch und Bildbetrachtung zu starten.

Doch auch ganz pur überzeugt das Zimmerwand übergreifende Abenteuer, das einen lesebegeisterten (älteren?) Herrn mit Schiebermütze und geduldigem Dackel mit seiner jungen, bewegungshungrigen und lärmfreudigen Nachbarin zusammenführt. Sozusagen über den Buchfalz hinweg. Zunächst allerdings werden die Geräusche aus der Nachbarwohnung als Störung wahrgenommen. „Psssst! Ruhe. Nachbar liest ein Buch.“ Zumindest versucht er es. Und lässt sich gegen all das „Boing Boing“, „La la la“, „Trippel Trappel“ und „Klopf Klopf Klopf“, das sich hartnäckig in Hirn und Gehörgang schleicht, auch allerhand einfallen. Die Illustrationen erinnern an die 1950er Jahre – gedämpft farbig, vor weißem Hintergrund, mit bissigem Strich. Und die Typografie liefert Steilvorlagen für lebendiges Vorlesen!

Natürlich wird die pädagogische Botschaft sozusagen auf dem Silbertablett mitgeliefert. Aber appetitlich garniert mit gestalterischem Schwung, erzählerischem Witz und einer großen Portion Spielfreude. Einen originellen Schlussgag gibt’s als Dessert. Und obendrein die Erkenntnis, dass man eigentlich öfter mal nach seinem Nachbarn schauen sollte …

Endres, der Kaufmannssohn | 11/11/2014 13:58

Gezeichnete Zeitreise
von Christine Paxmann

Schon 300 Kilometer südlich einer Hansestadt wird man auf viele Fragezeichen stoßen, wenn man nach der „Hanse“ fragt. Welch kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung die einstigen Handelszentren Europas hatten und wie um sie herum das Leben funktioniert hat, ist somit eine echte Entdeckungsreise. Anke Bär hat wieder einmal eine Doku-Fiction zusammengestellt, bei der sich Zeichnung und Texte zu einem wahren Biopic verdichten. Der fiktive Weg des Kaufmannssohns Endres, der zur Ausbildung von einer Hansestadt in die andere geschickt wird, gerät zur Informationsreise der ganz besonderen Art. ...

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